Welche Fragen dieses Werkzeug beantwortet
Slicer sind nachsichtig — bis sie es plötzlich nicht mehr sind. Ein Modell mit einem Loch wird zu etwas Hohlem und Falschem geslict; eine Wand, die dünner ist als Ihre Düse, verschwindet einfach; ein Teil, das 2 mm zu hoch ist, wird stillschweigend abgeschnitten oder vom Drucker abgelehnt. Diese Prüfung stellt all diese Fragen in einem einzigen Durchgang — bevor Sie es nach neun Stunden Druckzeit selbst herausfinden.
Zustand des Meshes
Löcher und nicht-mannigfaltige Kanten sind die beiden harten Fehler. Ein druckbares Modell muss einen geschlossenen Körper beschreiben: jede Kante von genau zwei Flächen geteilt, nirgends eine Randkante. Fällt eine dieser Prüfungen durch, hat der Slicer keine verlässliche Grundlage, um zu entscheiden, was innen und was außen liegt. Entartete Dreiecke, doppelte Flächen und uneinheitlicher Umlaufsinn sind mildere Probleme — die meisten Slicer überstehen sie, aber sie verfälschen Volumenschätzungen und können zu verirrten Extrusionen führen.
Weil eine STL unindizierte Dreieckssuppe ist, wird das Mesh vor all diesen Messungen per räumlichem Hash verschweißt. Lässt man diesen Schritt weg, sieht jede Kante der Datei wie ein Loch aus.
Druckgeometrie
Bauraum — Grundfläche und Höhe Ihres Modells im Verhältnis zum Druckbett. Passt es erst nach einer Drehung um 90 °, erfahren Sie das, statt nur ein Durchgefallen zu sehen.
Wandstärke — geschätzt aus dem Verhältnis von Volumen zu Oberfläche, was der ehrliche Weg ist, ausgehöhlte Teile zu erwischen. Eine Wand, die dünner ist als ein Düsendurchmesser, lässt sich gar nicht extrudieren; unter zwei Durchmessern wird sie als einzelne, fragile Bahn gedruckt.
Überhänge — der Winkel jedes Dreiecks zur Senkrechten wird gegen Ihre Stützwinkel-Schwelle gemessen, gewichtet nach Oberfläche statt nach Flächenanzahl, und in Bänder aufgeteilt. So sehen Sie, ob die Geometrie knapp über 45 ° liegt oder komplett waagerecht hängt.
Druckbetthaftung — die Fläche nach unten weisender Oberflächen innerhalb der ersten Schicht. Eine winzige Standfläche unter einem hohen Modell ist das klassische Rezept für ein Teil, das mitten im Druck abbricht und ein Brim oder Raft braucht.
Minimale Detailgröße — die dünnste Abmessung des Modells im Vergleich zu Ihrer Düse. Geprägte Schrift, Stifte und dünne Rippen unterhalb dieser Größe überleben den Druck nicht.
Einheiten und Ausrichtung
STL und OBJ tragen keine Einheiteninformation — sagen Sie dem Werkzeug also, ob die Datei in Millimetern, Zentimetern oder Zoll vorliegt. CAD-Exporte sind oft Z-up aufgebaut; stellen Sie die Baurichtung passend ein, dann folgt die Überhangsanalyse.
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