Zwei Vergleiche, weil einer nie reicht
Ein Pixelvergleich sagt Ihnen, wo sich etwas bewegt hat. Ein Textvergleich sagt Ihnen, was aus den Wörtern wurde. Dieses Werkzeug macht beides für jedes Seitenpaar und zeigt beides zusammen.
- Pixel. Beide Seiten werden in der gewählten Auflösung gerendert und Kanal für Kanal verglichen. Geänderte Flächen werden rot gemalt, und zusammenhängende Bänder geänderter Zeilen werden als Bereiche gezählt — „ein Absatz bearbeitet“ liest sich damit anders als „die ganze Seite neu umbrochen“.
- Text. Der Text jeder Seite wird zu sichtbaren Zeilen zusammengesetzt und zeilenweise verglichen, sodass Sie den geänderten Satz bekommen und nicht nur seine Koordinaten.
Seiten werden zugeordnet, nicht abgezählt
Seite 1 mit Seite 1 zu vergleichen funktioniert genau so lange, bis jemand eine Seite einfügt. Danach liest sich jede Seite als vollständig neu geschrieben und der Bericht ist wertlos.
Deshalb werden die beiden Seitenfolgen zuerst nach Textähnlichkeit ausgerichtet, über eine Wortsack-Überschneidung und eine Needleman-Wunsch-Ausrichtung mit Lückenstrafe. Eine Seite, die in einem Dokument vorkommt und im anderen nicht, wird als neu oder entfernt gemeldet, und die Seiten daneben bleiben zugeordnet. Zwei Seiten ganz ohne Text — ein Scan — bekommen einen neutralen Wert und bleiben nach Position ausgerichtet, weil es in keine Richtung Belege gibt.
Vier Wege, eine Änderung anzusehen
- Nebeneinander, mit standardmäßig synchronisiertem Scrollen.
- Überlagerung — die Überarbeitung mit der roten Änderungsmaske darüber.
- Zwiebelhaut — ein Deckkraftregler zwischen beiden.
- Trenner — eine ziehbare Trennlinie über die Seite.
Gerendert wird nur das Seitenpaar, das Sie gerade ansehen. Deshalb wirkt ein Wechsel von Auflösung oder Empfindlichkeit auch bei einem langen Dokument sofort.
Empfindlichkeit, ehrlich betrachtet
Zwei Renderings desselben Textes ergeben keine identischen Pixel: Kantenglättung und Hinting verschieben Randpixel um einige Stufen. Eine Empfindlichkeit von 0 meldet daher ein Dokument als vollständig geändert — technisch wahr und völlig nutzlos. Der Standardwert 24 ignoriert dieses Rauschen und findet trotzdem eine geänderte Ziffer. Den Regler gibt es, weil der richtige Wert vom Dokument abhängt, und die Legende zeigt immer, mit welcher Einstellung ein Ergebnis entstanden ist.
Export
Ein JSON- oder CSV-Bericht liefert je Seite: Status, Änderungsanteil, Anzahl geänderter Bereiche und die Zahl hinzugefügter und entfernter Zeilen. Zusätzlich lässt sich das zusammengesetzte Differenzbild der angezeigten Seite herunterladen oder ein ZIP aller geänderten Seiten samt CSV-Bericht.
Datenschutz
Beide Dateien werden vollständig in Ihrem Browser geöffnet, gerendert und verglichen. Nichts wird hochgeladen.
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