Der CNC-G-Code-Betrachter stellt ein Fräs- oder Routerprogramm als echte dreidimensionale Werkzeugbahn dar, nicht als flache Vorschau. Anders als 3D-Druck-G-Code, der im Wesentlichen flache horizontale Schichten stapelt, taucht ein Fräsprogramm innerhalb eines einzigen Durchgangs regelmäßig ab, rampt und fährt Bögen in Z — dieser Betrachter zeichnet die gesamte Bahn daher in 3D, genau so, wie sich die Maschine tatsächlich bewegt.
Laden Sie eine .nc-, .ngc-, .tap-, .gcode- oder .g-Datei aus Fusion 360, Carbide Create, VCarve, LinuxCNC oder einem beliebigen grbl-kompatiblen Postprozessor. Das Tool unterscheidet Eilgänge (G0, als transluzente blaue Linien dargestellt) von Zustellbewegungen (G1/G2/G3), die entlang einer Tiefenrampe eingefärbt werden — Rot nahe der Rohteiloberkante, Blau am tiefsten Schnitt —, sodass sich Schrupp- und Schlichtgänge auf einen Blick unterscheiden lassen. Bögen (G2/G3, ob mit I/J-Mittelpunktversatz oder mit Radius R angegeben) werden zu glatten, gekrümmten Segmenten tesselliert statt als gerade Sehnen gezeichnet.
Bei Mehrwerkzeug-Programmen zeigt "Farbe nach Werkzeug" genau an, welches Werkzeug welchen Teil der Bahn geschnitten hat — Werkzeugwechsel (T-Wörter und M6) werden automatisch erkannt. Das Statistikfeld zeigt die Gesamtzahl der Bewegungen, die Schnittstrecke im Vergleich zur Eilgangstrecke, die Bounding-Box der geschnittenen Geometrie, den Spindeldrehzahlbereich (aus den S-Werten von M3/M4) sowie die Anzahl der unterschiedlichen Z-Tiefen, die das Programm anfährt.
Drehen, verschieben und zoomen Sie mit Maus oder Touch; springen Sie in die isometrische, die Drauf- oder die Frontansicht, oder setzen Sie die Kamera zurück, um das ganze Werkstück einzurahmen. Eilgänge und die Rohteil-Bounding-Box lassen sich ein- und ausblenden, um die Ansicht zu entrümpeln.
Alles läuft lokal in Ihrem Browser — die Datei verlässt Ihr Gerät nie, was bei proprietären CAM-Ausgaben wichtig ist. Verwendet das Programm eine Werkzeugradiuskompensation (G41/G42), zeigt der Betrachter die Bahn exakt so, wie sie programmiert ist, und weist deutlich darauf hin — denn die tatsächlich kompensierte Bahn zu berechnen würde voraussetzen, den Werkzeugdurchmesser zu kennen, den die Steuerung verwenden würde.
Kombinieren Sie ihn mit dem CNC-Werkzeugbahn-Analysator für Vorschübe, Bearbeitungszeitschätzungen und eine vollständige Aufschlüsselung der Zustelltiefe pro Durchgang.
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