Finden Sie heraus, warum das Modell langsam ist, bevor Sie daran schrauben
Ein 3D-Modell, das im Web schwer wirkt, ist selten aus dem Grund schwer, den man vermutet. Alle schauen auf die Dateigröße, weil das die Zahl ist, die das Betriebssystem anzeigt. Doch die Dateigröße ist nur einer von vier Faktoren, die darüber entscheiden, wie lange ein Modell bis zum Erscheinen braucht — und oft nicht der bestimmende. Dieser Analyzer misst alle vier und sagt Ihnen, welcher Sie tatsächlich Zeit kostet.
Die vier Phasen eines Modell-Ladevorgangs
Download sind die Bytes über die Leitung — die einzige Phase, die sich verbessert, wenn Sie die Datei komprimieren. Parsen umfasst JSON, Buffer-Views und Codec-Dekodierung. Textur-Dekodierung verwandelt komprimierte Bilder in RGBA-Pixel und baut die Mip-Ketten auf. GPU-Upload schiebt Vertex- und Texturdaten über den Bus.
Über Glasfaser lädt ein 12-MB-Modell mit acht 4K-Texturen in weniger als einer Sekunde herunter und braucht danach mehrere Sekunden für die Textur-Dekodierung. Das GLB härter zu komprimieren hilft diesem Modell überhaupt nicht. Die Texturauflösung zu halbieren dagegen schon. Das Werkzeug benennt für jede Verbindungsgeschwindigkeit die dominierende Phase, damit Sie diese beiden Situationen auseinanderhalten können.
Dateigröße und GPU-Speicher sind nicht dieselbe Zahl
Das ist das häufigste Missverständnis im Web-3D. Eine Textur mit 4096 × 4096 Pixeln wird vielleicht als 2-MB-JPEG ausgeliefert, auf der GPU sind es aber 4096 × 4096 × 4 Byte RGBA — rund 67 MB, oder etwa 89 MB, sobald die Mip-Kette existiert. Acht davon, und einem Mittelklasse-Smartphone geht der Speicher aus, ganz gleich wie klein der Download war.
Der Analyzer weist Texturspeicher auf der GPU und Vertex-Attribut-Speicher getrennt von der Dateigröße aus und bewertet sie getrennt, weil sie aus unterschiedlichen Gründen durchfallen und mit unterschiedlichen Mitteln behoben werden.
Gleichzeitig gegen drei Ziele bewertet
Jede Metrik wird gleichzeitig gegen die Desktop-, Mobile- und WebXR-Budgets bewertet. Die Antwort ist deshalb kein Ja oder Nein, sondern ein Wo: Dieses Modell ist auf dem Desktop unproblematisch, auf dem Smartphone grenzwertig und in einer Brille aussichtslos. Jedes Ziel bekommt eine Note, jede Metrik ein „Bestanden“, eine „Warnung“ oder ein „Durchgefallen“, und jedes Durchgefallen erzeugt genau einen konkreten Ratschlag, der die Transformation benennt, die es behebt.
Bewusst nur lesend
Dieses Werkzeug schreibt niemals eine Datei. Sobald Sie wissen, was zu tun ist, setzt der 3D-Web-Optimierer den Plan um und bewertet das Ergebnis neu. Alles läuft lokal — Ihre Modelle werden nie hochgeladen.
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